Titel:
Die Twilight-Saga: Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht
Regie:
Bill Condon
Darsteller:
Robert Pattinson, Taylor Lautner, Kristen Stewart, Ashley Greene, Nikki Reed, Peter Facinelli, Elizabeth Reaser, Jackson Rathbone, Kellan Lutz
Ranking:
2/5
Inhalt:
Nach der langerwarteten Hochzeit fahren Edward und Bella in die Flitterwochen. Doch schon bald stellt Bella fest, dass sie schwanger ist. Nur gibt es ein Problem: Das Kind und die Schwangerschaft könnten Bella umbringen. Und nun will auch noch das Wolfsrudel von Jacob angreifen, weil sie in diesem Kind eine Bedrohung für den Stamm sehen.
Allgemeiner Eindruck:
Noch nie war ich so hin und hergerissen nach einem Film. Besonders nicht nach einem Twilight-Film. Auch, wenn ich New Moon noch nie mochte, hat dieser Film mehr Sinn gemacht, als Breaking Dawn. Das vierte Buch ist neben Twilight mein absoluter Liebling der Reihe, aber ich hatte einige Zweifel, was den Film angeht. Eben, weil es mein Lieblingsbuch war. Ich habe schon immer gedacht: “Hoffentlich versauen die den Film nicht!” Na ja, was soll ich sagen? Ich bin irgendwie enttäuscht.
Das, was das Buch so besonders machte, fehlte mir beim Film komplett. Viele wissen, dass ich schon immer Team Edward war und Jacob hasse, wie die Pest. Deshalb hab ich erstmal aufgestöhnt, als ich beim Lesen auf Jacobs Buch gestoßen bin. Doch dieser Teil war wider Erwarten unterhaltsam, wenn man es dem Inhalt zufolge denn so nennen kann. Aber im Film dachte ich mir bloß: “Was ist mit Jacob los?”
Dieser Film wurde angepriesen als der, der am nähesten am Buch bleibt. Bis auf die Handlung und ein paar Dialoge hab ich keine Ähnlichkeit gesehen. Für mich, als eine, die das Buch wahrscheinlich auswendig aufsagen kann, war die Verfilmung unlogisch. Ich will nicht wissen, wie sich diejenigen gefühlt haben, die das Buch nicht kennen…
Natürlich kann der Film nicht exakt genauso wie das Buch sein, aber die Handlung war so schnell, dass einem der Kopf rauchte. Die Szenen die komplett neu für das Drehbuch geschrieben wurden (z.B. der Kampf Cullens gegen Werwölfe) waren unpassend und störten mich.
Dennoch gab es auch einige gute Sachen, die ich hier noch erwähnen möchte, damit ihr nicht denkt, ich meckere bloß. ;)
Edwards Rückblick auf seine Tage als ‘richtiger’ Vampir war wirklich großartig. Schaurig schön, wie man so sagt.
Die Flitterwochen waren sehr gut gemacht. Das Kino hat am Anfang so stark gelacht, wie sonst noch nie bei einem Twilight-Film. (Anekdote meinerseits: Edward: “Ich hab alles kaputt gemacht.” – Ich: “Nee, nur das Bett, sonst ist alles okay.” Na ja, ich fands an der Stelle halt lustig…)
Dass ich einen Lachflash hatte, als Bella sagt sie könnte schwanger sein, war wahrscheinlich für die anderen Kinobesucher störend, aber ich konnte einfach das Bild von Ellen DeGeneres nicht aus dem Kopf bekommen. Ich hatte jedenfalls Spaß…
Schauspielerische Leistung:
Robert hat mich mal wieder total aus den Socken gehauen. Edward war die einzige Figur, die exakt dem Buch entsprach und für mich auch logisch handelte. Mag sein, dass ich voreingenommen bin, aber es ist meine Meinung.
Kristen hat, denke ich, auch gute Arbeit geleistet, aber ich gebe zu, dass ich nicht wirklich auf sie geachtet habe. Liegt daran, dass ich weder Kristen noch Bella ausstehen kann. Schlechte Kombination, oder?
Taylor war, nun ja, auch gut, vermute ich.
Fazit:
Ich kann es nicht einschätzen! In diesem Film gab es eine kleine Komponente, die nicht stimmte und somit den Film einfach nur seltsam machte. Ich weiß nicht, was es war, aber ich hatte durchgängig ein komisches Gefühl.
Kurz und knapp: Ich bin von dem Film nach einmaligem Anschauen enttäuscht.
Ich warte bis April auf die DVD, schaue noch einmal in Ruhe alles an und werde mich zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal zu Wort melden.